„Man sieht Ihnen Ihr Alter gar nicht an…!“ Was für manche Kunden wie ein Kompliment klingt, hat gerade im Einzelhandel einen ernsten Hintergrund. Dass Alkohol und Tabakwaren nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden dürfen, ist allgemein bekannt. Doch wie reagiert man richtig, wenn ein Freund oder der große Bruder für den Minderjährigen Alkohol kaufen möchte?

Die angehenden Verkäufer/innen und Kaufleute im Einzelhandel tragen im täglichen Berufsalltag eine große Verantwortung beim Verkauf von Tabak und alkoholischen Getränken. In einem zweistündigen Seminar informierte Christian Bauer von der Diakonie Rosenheim zusammen mit Michael Schönstein, Jugendschutzbeauftragten vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familie Rosenheim, u.a. über Wirkung und Nebenwirkung von Alkohol. Es folgten die wichtigsten Punkte des Jugendschutzes sowie mögliche Konsequenzen die bei Verstößen, dem Betrieb und dem jeweiligen Verkäufer, drohen. Eine entsprechende Sensibilisierung ist für Verkäufer unumgänglich.

Abschließend gaben die Referenten noch Tipps und Hinweise wie die Alterskontrolle im täglichen Geschäft überprüft werden kann und wie in schwierigen Situationen reagiert werden sollte. An der Schulung nahmen dieses Jahr alle Schüler/innen der 10. Klassen im Einzelhandel teil.

 

Kleines Bild: Die Schulleiterin, Frau OStDin Christiane Elgass, bedankte sich bei den Referenten mit einem kleinen Präsent.

Im Bild oben: Schüler/innen der EH10G zusammen mit den Referenten Christian Bauer (2. v. rechts) und Michael Schönstein (4. v. rechts)

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