Das „Wirtschaftsinstrumentelle Rechnungswesen“ basiert auf einem neuen didaktischen Ansatz, welcher anschaulich und mit ständigem Praxisbezug das Rechnungswesen aus Unternehmenssicht darstellt.

Die Vernetzung mit konkreten Sachverhalten der täglichen betrieblichen Praxis sowie mit Zusammenhängen der güter- und leistungswirtschaftlichen sowie der finanziellen Ströme im Unternehmen lassen das Rechnungswesen eingebunden sein in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und den anschaulichen Tätigkeitsfeldern der Auszubildenden in kaufmännischen Berufen. 

Der Ansatz ist daher sehr gut geeignet, das "Inseldasein" des Rechnungswesens als Spezialwissen einzelner Experten aufzubrechen. Es trägt dem Bestreben von Theorie und Praxis Rechnung, vernetztes Denken sowie überfachliche Qualifikationen zu vermitteln ohne damit fachbezogene Detailkenntnisse zu vernachlässigen.  

 

Zur praktischen Umsetzung

Man arbeitet das ganze Jahr über in einem Modellunternehmen und bildet die für das Rechnungswesen wesentlichen Geschäftsvorfälle ab. Mit Hilfe eines Unternehmensmodells werden die Geschäftsvorfälle als Finanzierungs- und Güterströme im Sinne von Wertströmen visualisiert. Die Schüler erhalten so einen Einblick in den betrieblichen Güter- und Wertefluss. Nach dem wirtschaftsinstrumentellen Ansatz bucht man Wertzugang (Soll) an Wertabgang (Haben). Zur Darstellung im Unternehmensmodell verwendet man Pfeile. Der Ansatz eignet sich, die Grundlagen des Rechnungswesens zu vermitteln, sowie betriebswirtschaftliche Vorgänge auch im fortgeschrittenen Unterricht zu visualisieren.

Kontakt

Berufsschule II Rosenheim | Wittelsbacherstr. 16a | 83022 Rosenheim | Tel.: 08031 2168-0 | Fax: 08031 2168-49 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!