In Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung (Seminarleiter: Rudolf Zehentner) konnte die BS II Rosenheim Herrn Peter Bauch (ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag) als Referenten für obige Thematik in der Fachklasse für Industriekaufleute 12 D gewinnen.

In seinem Vortrag vermittelte Herr Bauch ein eindrucksvolles Bild von der erschreckend großen Dimension des Terrorismus, der durch den IS verbreitet wird.

Als destabilisierende Faktoren nannte er den syrischen Bürgerkrieg, das Scheitern des arabischen Frühlings in manchen Gebieten und nicht zuletzt den Krieg des amerikanischen Präsidenten George W. Bush gegen den Irak. All das habe entscheidend zur Entwicklung des IS beigetragen. In Nordsyrien und Nordirak haben sich nach Angaben des Referenten rund 40.000 Kämpfer aus über 50 Ländern dem IS angeschlossen.

Eine zentrale Rolle im Aufkeimen der Stärke des IS käme Abu Bakr al-Bagdadi zu, der sich als IS-Führer selbst zum Kalifen ernannt habe. Dieser erhebe einen absoluten religiösen Machtanspruch und fordere sunnitische Muslime zum totalen religiösen Gehorsam auf.

In der sich anschließenden Diskussionsrunde ging Herr Bauch auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler ein und zeigte mögliche Zukunftsszenarien auf. Seine zentrale These dabei lautete, dass „man die politischen Führer des Irans und Saudi-Arabiens als Sprachrohre der Schiiten und Sunniten an einen Tisch bringen müsse“.

Unter diesem Motto stand ein Vortrag am 26.01.2016 für interessierte Lehrkräfte.

In Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung (Seminarleiter: Rudolf Zehentner) konnte die BS II Rosenheim Herrn Peter Bauch (ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag) als Referenten gewinnen.

Zu Beginn verwies Herr Bauch darauf, dass das Mandat für die Verhandlungen zu TTIP im Koalitionsvertrag verankert ist und im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie liegt.

Die Verhandlungen mit den USA führt jedoch die Europäische Union unter der Führung der Kommissarin für Handelsfragen Cecilia Malmström.

Dass die Verhandlungen im Geheimen stattfinden, liegt darin begründet, dass der Verhandlungspartner nicht nachlesen soll, was sich die jeweilige Seite vorstellt. Damit ein Handelsabkommen überhaupt in Kraft treten kann, müssen dem endgültigen Vertragsentwurf die 28 EU-Parlamente und die Mehrheit der Mitglieder des Europäischen Parlaments und die USA zustimmen.

Die deutsche Wirtschaft wolle das Abkommen, da sie darin Wachstumschancen und insbesondere den Abbau von Handelshemmnissen, z.B. durch den Wegfall von Zöllen, sehe. Intensive Verhandlungen bei der Vereinbarung von Standards bei Verbraucher-, Umwelt-, Datenschutz- oder Arbeitnehmerrechten seien notwendig.

Zu den viel diskutierten Schiedsgerichten erklärte Peter Bauch, dass Deutschland derzeit mit ca. 130 Ländern Abkommen zu Schiedsgerichten hat. Schiedsgerichte sind schneller und professioneller, da in diesen Experten und keine Juristen verhandeln. Die Kritik drehe sich hauptsächlich darum, dass die Schiedsverfahren intransparent sind und es keine Möglichkeit zur Berufung gibt.

In Zusammenarbeit mit der Hanns Seidel Stiftung (Seminarleiter: Rudolf Zehentner) konnte die BS II Rosenheim Herrn Dipl.-Politologen Karst Pfeifer als Referenten für obige Fragestellung gewinnen.

Zu Beginn wurden die jüngsten Wahlergebnisse aus Griechenland und die damit verbundenen Schwierigkeiten einer Regierungsbildung thematisiert. In einem knappen geschichtlichen Rückblick verwies Herr Pfeifer auf die Forderung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohls, dass die Entwicklung einer politischen Union im Gleichschritt mit einer Währungsunion laufen solle. Die Realisierung dieser Forderung wurde jedoch durch die Blockadehaltung Frankreichs bei der Formulierung konkreter Bestimmungen massiv beeinträchtigt. Somit ergaben sich auf mehreren bedeutenden Politikfeldern lediglich „Absichtserklärungen“, wie z.B. in der Finanz- und Steuerpolitik.

Weiterlesen ...

Unter diesem Motto stand ein Vortrag am 13. Juni 2012 in der Fachklasse für Industriekaufleute IN 12 D. In Zusammenarbeit mit der Hanns Seidel Stiftung (Seminarleiter: Rudolf Zehentner) konnte die BS II Rosenheim Herrn Eberhard Möschel (Oberst a.D. und früherer Militärattaché der Deutschen Botschaft in China) als Referenten gewinnen.

Weiterlesen ...

Kontakt

Berufsschule II Rosenheim | Wittelsbacherstr. 16a | 83022 Rosenheim | Tel.: 08031 2168-0 | Fax: 08031 2168-49 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!